Der Jauerling, der mehr als zwanzig liebenswerten Dörfern
unserer Gemeinde auf seinen Hügeln und in kleinen Seitentälern Platz bietet,
taucht seine Füße in der von sanfterem Klima begünstigten Wachau in die
Donau, während sein Buckel bereits die rauhe Strenge des Waldviertels zu
tragen hat.
An klaren Tagen gewährt er uns einen herrlichen Rundblick
weit über die Voralpen hinaus, sodass wir mit Kopf und Herz uns dem Himmel
nahe fühlen.
Mit Dankbarkeit erkennen wir auch, in welch wunderbare
Landschaft unsere Vorfahren in Jahrhunderte langer Arbeit diesen alten Berg
verwandelt haben.
Die
jüngste Bürgerbefragung ergab, dass viele drängende Fragen einer
entschlossenen Antwort bedürfen. Zum Beispiel:
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Wie können wir unsere Landschaft schützen, den Tourismus fördern und
zugleich die Landwirtschaft gewinnbringend weiter entwickeln?
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Wie können wir umweltbewusster, „nachhaltiger“ wirtschaften , und
zugleich den Erfordernissen des Marktes gerecht werden?
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Wie kann das Gastgewerbe den Bedürfnisse nach Kommunikation,
Vereinsleben, Freizeitgestaltung aller Bevölkerungsgruppen und den von
auswärts kommenden Gästen besser Rechnung tragen und zugleich für sich
einträglich wirtschaften?
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Wie können wir die Annehmlichkeiten des Einkaufens vor der Haustüre
bewahren, obwohl wir auch die Auswahl und die Angebote der Einkaufszentren
wahrnehmen wollen?
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Wie können wir eine
Bevölkerungszunahme ermöglichen, wenn es nicht nur
an Nachwuchs, sondern auch an Arbeitsplätzen und Baugründen mangelt?
Zur Lösung dieser (und anderer) Fragen schlagen wir folgende
grundsätzliche Leitlinien für alle
Arbeiten in unserer Gemeinde vor:
Lasst uns
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respektvoll, offen und ehrlich miteinander umgehen
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in partnerschaftlichen Kommunikation (zwischen Nachbarn, in
Dorfgemeinschaften, mit dem Gemeinderat),
durch sachliche, gezielte Information und in konstruktiver Zusammenarbeit
die Talente jedes Einzelnen fördern und zum gemeinsamen Wohl nutzen
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dem Landschaftsschutz überlegt und glaubhaft durch nachhaltiges und
marktorientiertes Wirtschaften Rechnung tragen, um auf diese Weise
langfristig Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, im Handel, im Gewerbe
zu schaffen, und zugleich den folgenden
Generationen eine gesunde Umwelt zu
hinterlassen
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unsere Gemeinde als Erholungsgebiet weiter entwickeln
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die guten Traditionen in unseren Dorfgemeinschaften durch gemeinsame
Aufgabenstellungen fortsetzen
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alle BürgerInnen in die Lösung der Aufgaben der Gemeinde durch
regelmäßige Bürgerbefragungen und Arbeit in Projektgruppen. einbeziehen
Laacher lachen länger!