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Die Pfarrkirche
Maria Laach gehört zu den wenigen Kunstwerken des Landes, deren
mittelalterliche Ausstattung sich fast unvermindert erhalten hat.
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Um
1380 wurde der Bau der jetzigen gotischen Kirche begonnen. Vorher stand
hier eine Kirche, die mit der Lohrinde gedeckt war und dies dürfte dem
Ort den Namen gegeben haben, aus dem sich dann im Laufe der Zeit - Laach
- entwickelte. Als Weiten dem Kollegiatstift Vilshofen(Bayern)
inkorporiert wurde, ging 1432 Maria Laach an das bayrische Kloster über,
das sich 1462 verpflichtete, in der Kirche einen Kaplan zu halten.
Gerade im folgenden Zeitabschnitt, in dem die Wallfahrtskirche ihren
großartigen Aufschwung erlebte, schweigen die schriftlichen Quellen.
Erst in der Reformation wird Maria Laach wiederholt genannt. Unter dem
Patronat der Freiherren von Kuefstein erfährt die Kirche als
Begräbnisstätte dieses Geschlechts eine neuerliche Blüte. 1680 war das
dritte große Pestjahr dieses Jahrhunderts; das ganze südliche
Waldviertel machte das Gelöbnis, alle Jahre nach Maria Laach zu pilgern.
Nach der wundertätigen Heilung eines blinden Kindes im Jahre 1719 nehmen
die Wallfahrer immer mehr zu. Ende des 17. Jahrhunderts wird die Kirche
barock ausgestattet.
Die Kirche beherbergt noch viele weitere Kunstschätze, wie den gotischen
Doppelflügelaltar aus 1480. |
Internet:
http://kirche.maria-laach.members.pgv.at/
EMail:
kirche.maria-laach@pgv.at
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